Föderation Deutscher Architektursammlungen
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SATZUNG

§ 1

Die Föderation führt den Namen „Föderation deutschsprachiger Architektursammlun­gen“. Leiter von Architekturmuseen und Architekturarchiven oder verwandter Institutionen änderten am 22.09.2016 den Namen und die Satzung der am 29.06.1997 im Deutschen Archi­tektur-Museum in Frankfurt am Main verabschiedeten Vereinigung.

 

§ 2

Ziele und Aufgaben der Föderation

 

Aufgabe der Föderation ist die Baukultur, sowie neben gemeinsamen Aktivitäten die eigen­ständige Arbeit seiner Mitglieder zu fördern und die regionale Vielfalt der architektonischen Kultur im deutschsprachigen Raum stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken.

Vorrangige Ziele sind:

1.      Die Erfassung der Bestände der angeschlossenen Institutionen zur besseren öffentlichen Nutzung zu koordinieren und zusammenzufassen.

2.      Gemeinsame Forschungsprojekte zu initiieren und zu koordinieren.

3.      Gemeinsame Ausstellungen und Publikationen zu erarbeiten und zu koordinieren.

 

§ 3

Mitgliedschaft

 

1.      Mitglieder der Föderation sind die Institutionen, die ihren Beitritt zu der Satzung erklären.

2.      Als Mitglieder können Institutionen oder Einzelpersonen aufgenommen werden, die sich den Zielen der Föderation verpflichten.

3.      Über die Aufnahme entscheidet die Mitgliederversammlung.

4.      Darüber hinaus kann die Mitgliederversammlung außerordentliche Mitglieder aufnehmen, die nicht stimmberechtigt und nicht beitragspflichtig sind.

5.      Die Mitgliedschaft einer Institution endet mit deren Auflösung, Austritt oder Ausschluss.

6.      Über den Ausschluss entscheidet die Mitgliederversammlung. (Näheres regelt § 8.5).

7.      Laufende oder einmalige Beiträge werden von der Mitgliederversammlung einstimmig

festgesetzt.

8.   Die Mitgliederversammlung kann beschließen, Einzelpersonen als Ehrenmitglieder zu benennen, wenn diese nicht mehr hauptamtlich in einer Institution tätig sind. Ehrenmit­glieder haben kein Stimmrecht.

 

§ 4

Organe der Föderation sind:

 

1.      die Mitgliederversammlung

2.      der Vorstand

 

§ 5

Mitgliederversammlung

 

1.      Die Mitglieder schließen sich den Zielsetzungen der ICAM (International Confederation of Architectural Museums, einer Unterabteilung der UNESCO) an.

2.      Die Mitgliederversammlung besteht aus den ordentlichen und außerordentlichen Mitglie­dern der Föderation.

 

3.    Die Mitgliederversammlung hat folgende Aufgaben:

a) Entscheidung in allen Grundsatzfragen

b) Entlastung des Vorstands

c) Festsetzung der Beiträge

d)    Festsetzung des Haushalsplanes und Genehmigung der Einnahme- und Ausgabenrechnung

e)    Wahl des Vorstands, (im Vorstand sollten nach Möglichkeit die verschiedenen Sammlungstypen vertreten sein)

f)     Beschlussfassung über die Verwendung des Föderationsvermögens, auch im Falle der Auflösung.

 

4.    Bei Entscheidungen nach § 5 b) sind die Mitglieder des Vorstands nicht stimmberechtigt.

 

5.    Mitgliederversammlungen finden mindestens einmal im Jahr statt. Der Vorstand lädt dazu ein. Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind einzuberufen, wenn der Vor­stand es beschließt oder mehr als ein Drittel der Mitglieder die Einberufung mit Angabe von Gründen schriftlich beim Vorstand verlangt.

 

3.    Die Einberufungsfrist beträgt mindestens 14 Tage, für Jahrestreffen 6 Wochen. Die Tagesord­nung wird vom Vorstand festgesetzt. Anträge, die 10 Tage vor der Sitzung beim Vorstand eingehen, müssen in die Tagesordnung aufgenommen werden. Über die Zulas­sung später erfolgter Anträge entscheidet die Mitgliederversammlung.

 

§ 6

Vorstand

 

1.    Der Vorstand ist ein gesamtverantwortliches Gremium und setzt sich aus dem Sprecher und einem 1. und 2. Stellvertreter zusammen. Jedes Vorstandsmitglied kann die Föderation allein vertreten.

2.    Der Vorstand erledigt die laufenden Geschäfte und führt die Beschlüsse der Mitgliederver­sammlungen durch.

3.    Die Mitglieder des Vorstands sind aus dem Kreis der autorisierten Vertreter/innen der Institu­tionen zu wählen.

 

§ 7

Ausschüsse

 

Die Mitgliederversammlung kann Ausschüsse und Arbeitsgruppen bilden.

 

§ 8

Wahlen und Abstimmungen

 

1.      Jedes ordentliche Mitglied hat eine Stimme.

2.      Der Vorstand wird auf die Dauer von drei Jahren von der Mitgliederversammlung ge­wählt. Wiederwahlen sind zulässig. Offene Wahl ist zulässig, wenn kein stimmberech­tigtes Mitglied widerspricht.

 

3.      Soweit in dieser Satzung nicht anders vorgeschrieben ist, erfolgen alle Beschlüsse und Wahlen mit einfacher Stimmenmehrheit der Anwesenden.

4.      In Fragen von Satzungsänderungen und Beitragsfragen ist Einstimmigkeit der Mitglieder erforderlich.

5.        Für Entscheidungen über den Ausschluss eines Mitglieds ist eine Dreiviertelmehrheit der Mitglieder erforderlich.

6.      In Ausnahmefällen kann die Stimmabgabe auch schriftlich erfolgen.

 

§ 9

Protokolle

 

Beratungen und Beschlüsse aller Organe werden in Protokollen festgehalten und vom jeweili­gen Sprecher unterzeichnet.

 

 

§ 10

Auflösung des Föderations

 

1.        Zu Versammlungen, auf denen die Auflösung der Föderation beschlossen werden soll, wird mit zweimonatiger Frist und durch eingeschriebenen Brief unter Hinweis auf die geplante Auflösung eingeladen.

2.        Die Auflösung der Föderation erfolgt mit Dreiviertelmehrheit der Mitglieder. Der Be­schluss ist mit einer Entscheidung über die Verwendung vorhandenen Föderationsvermö­gens zu verbinden.

 

§ 11

Führung der Geschäftsstelle

 

Die Geschäftsstelle wird vom Sprecher/in des Vorstands am Dienstort eingerichtet und wech­selt mit Neuwahl eines/einer Sprecher/in an den jeweiligen Dienstsitz.

 

 

 

Änderungen einstimmig beschlossen, Frankfurt, den 22.9.2016


 

§ 1

Die Föderation führt den Namen „Föderation deutschsprachiger Architektursammlun­gen“. Leiter von Architekturmuseen und Architekturarchiven oder verwandter Institutionen änderten am 22.09.2016 den Namen und die Satzung der am 29.06.1997 im Deutschen Archi­tektur-Museum in Frankfurt am Main verabschiedeten Vereinigung.

 § 2

Ziele und Aufgaben der Föderation

 Aufgabe der Föderation ist die Baukultur, sowie neben gemeinsamen Aktivitäten die eigen­ständige Arbeit seiner Mitglieder zu fördern und die regionale Vielfalt der architektonischen Kultur im deutschsprachigen Raum stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken.

Vorrangige Ziele sind:

1.      Die Erfassung der Bestände der angeschlossenen Institutionen zur besseren öffentlichen Nutzung zu koordinieren und zusammenzufassen.

2.      Gemeinsame Forschungsprojekte zu initiieren und zu koordinieren.

3.      Gemeinsame Ausstellungen und Publikationen zu erarbeiten und zu koordinieren.

 

§ 3

Mitgliedschaft

 1.      Mitglieder der Föderation sind die Institutionen, die ihren Beitritt zu der Satzung erklären.

2.      Als Mitglieder können Institutionen oder Einzelpersonen aufgenommen werden, die sich den Zielen der Föderation verpflichten.

3.      Über die Aufnahme entscheidet die Mitgliederversammlung.

4.      Darüber hinaus kann die Mitgliederversammlung außerordentliche Mitglieder aufnehmen, die nicht stimmberechtigt und nicht beitragspflichtig sind.

5.      Die Mitgliedschaft einer Institution endet mit deren Auflösung, Austritt oder Ausschluss.

6.      Über den Ausschluss entscheidet die Mitgliederversammlung. (Näheres regelt § 8.5).

7.      Laufende oder einmalige Beiträge werden von der Mitgliederversammlung einstimmig

festgesetzt.

8.   Die Mitgliederversammlung kann beschließen, Einzelpersonen als Ehrenmitglieder zu benennen, wenn diese nicht mehr hauptamtlich in einer Institution tätig sind. Ehrenmit­glieder haben kein Stimmrecht.


§ 4

Organe der Föderation sind:

 1.      die Mitgliederversammlung

2.      der Vorstand

 

§ 5

Mitgliederversammlung

1.      Die Mitglieder schließen sich den Zielsetzungen der ICAM (International Confederation of Architectural Museums, einer Unterabteilung der UNESCO) an.

2.      Die Mitgliederversammlung besteht aus den ordentlichen und außerordentlichen Mitglie­dern der Föderation. 

3.    Die Mitgliederversammlung hat folgende Aufgaben:

a) Entscheidung in allen Grundsatzfragen

b) Entlastung des Vorstands

c) Festsetzung der Beiträge

d)    Festsetzung des Haushalsplanes und Genehmigung der Einnahme- und Ausgabenrechnung

e)    Wahl des Vorstands, (im Vorstand sollten nach Möglichkeit die verschiedenen Sammlungstypen vertreten sein)

f)     Beschlussfassung über die Verwendung des Föderationsvermögens, auch im Falle der Auflösung. 

4.    Bei Entscheidungen nach § 5 b) sind die Mitglieder des Vorstands nicht stimmberechtigt.

5.    Mitgliederversammlungen finden mindestens einmal im Jahr statt. Der Vorstand lädt dazu ein. Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind einzuberufen, wenn der Vor­stand es beschließt oder mehr als ein Drittel der Mitglieder die Einberufung mit Angabe von Gründen schriftlich beim Vorstand verlangt. 

3.    Die Einberufungsfrist beträgt mindestens 14 Tage, für Jahrestreffen 6 Wochen. Die Tagesord­nung wird vom Vorstand festgesetzt. Anträge, die 10 Tage vor der Sitzung beim Vorstand eingehen, müssen in die Tagesordnung aufgenommen werden. Über die Zulas­sung später erfolgter Anträge entscheidet die Mitgliederversammlung.

§ 6

Vorstand

1.    Der Vorstand ist ein gesamtverantwortliches Gremium und setzt sich aus dem Sprecher und einem 1. und 2. Stellvertreter zusammen. Jedes Vorstandsmitglied kann die Föderation allein vertreten.

2.    Der Vorstand erledigt die laufenden Geschäfte und führt die Beschlüsse der Mitgliederver­sammlungen durch.

3.    Die Mitglieder des Vorstands sind aus dem Kreis der autorisierten Vertreter/innen der Institu­tionen zu wählen.

 

§ 7

Ausschüsse

Die Mitgliederversammlung kann Ausschüsse und Arbeitsgruppen bilden.


§ 8

Wahlen und Abstimmungen

 1.      Jedes ordentliche Mitglied hat eine Stimme.

2.      Der Vorstand wird auf die Dauer von drei Jahren von der Mitgliederversammlung ge­wählt. Wiederwahlen sind zulässig. Offene Wahl ist zulässig, wenn kein stimmberech­tigtes Mitglied widerspricht.

3.      Soweit in dieser Satzung nicht anders vorgeschrieben ist, erfolgen alle Beschlüsse und Wahlen mit einfacher Stimmenmehrheit der Anwesenden.

4.      In Fragen von Satzungsänderungen und Beitragsfragen ist Einstimmigkeit der Mitglieder erforderlich.

5.        Für Entscheidungen über den Ausschluss eines Mitglieds ist eine Dreiviertelmehrheit der Mitglieder erforderlich.

6.      In Ausnahmefällen kann die Stimmabgabe auch schriftlich erfolgen.

 

§ 9

Protokolle

 Beratungen und Beschlüsse aller Organe werden in Protokollen festgehalten und vom jeweili­gen Sprecher unterzeichnet.

 

§ 10

Auflösung des Föderations

 1.        Zu Versammlungen, auf denen die Auflösung der Föderation beschlossen werden soll, wird mit zweimonatiger Frist und durch eingeschriebenen Brief unter Hinweis auf die geplante Auflösung eingeladen.

2.        Die Auflösung der Föderation erfolgt mit Dreiviertelmehrheit der Mitglieder. Der Be­schluss ist mit einer Entscheidung über die Verwendung vorhandenen Föderationsvermö­gens zu verbinden.

 

§ 11

Führung der Geschäftsstelle

 Die Geschäftsstelle wird vom Sprecher/in des Vorstands am Dienstort eingerichtet und wech­selt mit Neuwahl eines/einer Sprecher/in an den jeweiligen Dienstsitz.

  

Änderungen einstimmig beschlossen, Frankfurt, den 22.9.2016